Brandiser Senioren Internetcafe
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Aktivitäten

Wir sind 3 Jahre alt!

Wie rasch vergeht doch die Zeit! Nun sind wir - die Mitglieder des Internetcafés mit dem 3. Oktober 2003 - drei Jahre alt.

Unsere Gemeinschaft

Feststellen kann man wohl, dass wir mit der Zeit das Band der Zusammengehörigkeit immer fester schnürten. Jeder von uns freut sich immer wieder auf den Mittwoch–Nachmittag. So stehen wir uns beim Surfen im Internet gegenseitig bei.

Eine besondere wertvolle Hilfe ist dabei die Unterstützung durch die drei Gymnasiasten. Ricco Hamm, Martin Matzner und Michael Schneider

Eine besondere wertvolle Hilfe ist dabei die Unterstützung durch die drei Gymnasiasten. Ricco Hamm, Martin Matzner und Michael Schneider, die mit viel Wissen, aber auch Geduld und Einfühlungsvermögen für uns Senioren immer wieder dies und jenes erklärten, es uns vorzeigten. Hier ist der Beweis dafür. Wie gut sich Jung und Alt gegenseitig verstehen und helfen können. Diesen 3 Absolventen des Brandiser Gymnasiums gilt ein besonderes Danke.
Nun gehen sie nach gut bestandenem Abitur zum Studium, bzw. zur Bundeswehr.

Besonders zu erwähnen ist die gewissenhafte Arbeit unseres Herrn Erwin Mark. Er vervollständigte nicht nur sein Können beim Schreiben am Computer, sondern berichtete ausführlich, wie in einem Tagebuch, das gemeinsame Arbeiten, Lernen, das zwangslose Miteinander in der Gemeinschaft im Internetcafé. Frau Maria-Dagmar Piehl, die schon vor ihrer ABM-Tätigkeit als Mitglied bei uns war, kann nun seit Mai wieder regelmäßig an den Nachmittagen teilnehmen.

Eines ist auch klar, ohne eine exakte Leitung kann keine Gemeinschaft zu Erfolgen gelangen. So verstand und versteht es Herr Erhard Weiß hervorragend mit einer ruhigen und verständnisvollen Art all die nötigen Probleme zu meistern, um unsere Gemeinschaft Internetcafé so hervorragend zu leiten. Besonders wertvoll war auch dabei die ständige Verbindung zu der Geschäftsführung vom Pflegeheim und dem Förderverein Altershilfe Muldental e.V.
Neben dem Stamm des Internetcafés , und dazu gehören:
Die Seniorinnen Gisela Fuchs, Annelies Mäusebach, Maria-Dagmar Piehl, Regina Schneider, Ingrid Stoffregen, die Senioren Peter Heigel, Erwin Mark, Heinz Obermann, Erhard Weiß, gab es auch zeitweilig Interessenten, wie Frau Edith Müller, Herr Horst Rutschke, Frau Brigitte Röttgen, das Ehepaar Patzak, die aber meist aus persönlichen Gründen nicht ständig anwesend waren, bzw. nicht mehr an den Nachmittagen teilnehmen.

An einem Mittwoch, dem 12. Februar 2003 stellte uns Frau Doris Berger ihren Vater, Herrn Heinz Obermann vor, der nun ständiges Mitglied geworden ist und in dem altersgerechten Wohnungen neben dem Heim wohnt. Er macht uns mit seinen Fotos viel Freude.
Herr Bärsch hat die Geschäftsführerin der Haustechnik GmbH, Mutzschen, Frau Doris Berger, gebeten, in ihrem Betrieb Ausschau zu halten, ob eventuell ein Computer für das Internet-Café ausfindig zu machen wäre. Das hatte Erfolg und so übergaben uns Frau Berger und Herr Obermann eine komplette Computeranlage mit Monitor. Diese Anlage haben unsere Gymnasiasten mit den anderen Geräten vernetzt und somit besitzen wir 5 Computer mit Farb- und s/w. –Drucker.

Veranstaltungen

Leider mussten wir auch eine traurige Zeit miterleben. unsere Mitbegründerin des Internetcafés Frau Irene Backhaus ging es gesundheitlich immer schlechter, sie musste ins Krankenhaus und verstarb am 25. Mai 2003.
Bei jedem Mittwochtreffen war sie sehr agil und strahlte immer Zufriedenheit und Freude aus. Bei der Urnenbeisetzung in Altenhain nahm von uns eine Abordnung teil und Herr Weiß sprach am Grab ehrende Worte des Gedenkens. Wir werden sie niemals vergessen, unsere liebe Frau Backhaus. Auch darüber hat Herr Mark in seinen Aufzeichnungen ausführlich berichtet.

Leichter fällt es, von angenehmen Veranstaltungen zu berichten:
Am 30.April waren wir zum Frühlingsfest des Pflegeheimes eingeladen, an dem wir gerne teilnahmen. Eine Gesangsgruppe des Gymnasiums trat mit Frühlingsliedern auf und stellten selbst gemalte Bilder aus.

Am 28.Mai waren wir bei Frau Bergen und Herrn Obermann in Waldsteinberg zu einem Kaffee-Nachmittag eingeladen. Wir kamen dieser Einladung sehr gern nach und erlebten einen sehr geselligen Nachmittag. In einer gemütlichen Runde wurde viel erzählt und fotografiert.

Auch am Wohngebietsfest im Seniorenheim Brandis nahmen wir teil. Bei Kaffee und Kuchen, bei den Darbietungen einer Blasmusikkapelle der Stadt Brandis verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag.
Nicht vergessen wird auch ein Nachmittag am 11. September bei Herrn Mark in seiner in seiner Wohnung Wir waren zu einer Nachgeburtstagsfeier eingeladen. Bei viel Torte und Kaffee wurde geplaudert und gelacht.

Kaffeefahrt mal anders

Sächsische Seniorentage 2003

Bei den X. Sächsischen Seniorentagen in Leisnig, präsentierten sich als einzige Vertreter des Muldentalkreises 6 Mitglieder des Internetcafés Brandis. Sie fanden diesmal unter dem Motto "Am Puls der Zeit" statt.

Speziell unter diesem Motto wollten wir zeigen, welche Möglichkeiten das Internet auch gerade für Ältere bietet und wie es gelungen ist, in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe solch ein Internetcafé als offenes Angebot zu etablieren.

Im Kreise der verschiedenen Vertreter zeigte Herr Erhard Weiß den Anwesenden, wie die Brandiser Senioren ohne jegliche Vorkenntnisse sich die Bedienung vieler Möglichkeiten der Computerarbeit und des Internets angeeignet haben und sich jede Woche auf den kommenden Mittwoch freuen. Sehr wesentlich für den Erfolg und die heutige Begeisterung ist, dass von Anfang an der Geschäftsführer des Altenpflegeheimes Brandis, Hans-Werner Bärsch, Verbindung mit dem Brandiser Gymnasium geknüpft hatte und uns dadurch, speziell im letzten Jahr die vorgenannten 12-Klässler uns bei der Arbeit aus dem Stand heraus meist technische oder auch englische, für uns im Moment unverständlich aufgetretene Situationen in einer für Senioren verständlichen Art weiter halfen und uns zusätzliche interessante Nutungsbereiche aufzeigten.

Diese Zusammenarbeit von Jung und Frühergeborenen wurde in der anschließenden Diskussion in der dortigen Begegnungsstätte von den Anwesenden als sehr bemerkenswert aufgegriffen.

X. Sächsischen Seniorentagen in Leisnig

Im Anschluss an diese Veranstaltung besichtigten unsere Muldentaler noch den Leisniger Riesenstiefel, unternahmen einen kurzen Rundgang durch die Burg Mildenstein und ließen sich die Einrichtung des kommunalen Altenpflegeheimes „Am Sonnenblick“ zeigen.
Abschließend hatten wir den Eindruck, dass unser Beitrag ein guter Baustein für die sächsische Seniorenarbeit – am Puls der Zeit - war.

Fazit

Zu bemerken wäre auch, dass trotz der Ferien und Reisezeit unsere Mittwoch-Veranstaltungen regelmäßig weitergeführt wurden und entsprechend gut besucht waren. Auch dies beweißt, wie gern die Mitglieder ihren Nachmittag im Pflegeheim Brandis wahrnehmen.
So geht man auch nicht mehr nach Beendigung der Computerarbeit einfach auseinander, sondern verbringt noch einige Minuten bei einem auswertendem Gespräch.

Älter zu werden ist der einzige Weg, um länger zu leben. Gegen das Altsein jedoch helfen Interessen, Anteilnahme und ein fröhliches Herz

Auch für das vierte Jahr wünschen wir dieser Gemeinschaft des Internetcafés unter dem durch Herrn Erwin Mark ausgegebenen Motto :

"Älter zu werden ist der einzige Weg, um länger zu leben. Gegen das Altsein jedoch helfen Interessen, Anteilnahme und ein fröhliches Herz"

weiterhin viel Freude bei der gemeinsamen Arbeit.

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