Brandiser Senioren Internetcafe
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Internet-Cafe im Altenheim brummt

Manchmal kommt es andres als man denkt. Diese Erfahrung hat auch Burkhard Schneider gemacht. Mit Antritt seiner Pensionierung vor elf Jahren hatte der Mittsiebziger vor, das im Brandiser Altenpflegeheim in der Bergstraße beheimatete Internet-Cafe zu nutzen, um sich in ihm in langen und dunklen Winterwochen ein wenig Ablenkung zu verschaffen und im besten Fall den einen oder anderen Kontakt zu knüpfen. Pläne, die als der Waldsteinberger das vor über 15 Jahren vom damaligen Geschäftsführer der Einrichtung, Hans-Werner Bärsch, angestoßene Projekt unter seinen Fittichen hat.

„Ich habe damals schnell viele gute Freunde gefunden, so dass das Internet-Cafe für mich ein wichtiger Teil meines Lebens geworden ist“, so Schneider, der die Verantwortung für den wöchentlichen Treff von Erhard Weiß übernahm, der sie seinerseits zehn Jahre lang trug.

Ihm steht nach wie vor Initiator Bärsch zur Seite, dessen Förderverein Altershilfe Muldental das Projekt weiterhin nach kräften unterstützt.

„Unser Internet-cafe“, das damals eines der ersten weit und breit war,

ist eine große Erfolgsgeschichte“, so Bärsch. Der Verein, dem es vorsteht, habe die schrittweise Modernisierung der Computertechnik vorangetrieben.

„Heute stehen uns über unsere stationären Computer hinausgehend vier Laptops zur Verfügung,die die Besucher des Internet-Cafes bei Bedarf auch privat zuhause nutzen können“, so Schneider.

Besucher, die sowohl aus dem Altenpflegeheim als auch von außerhalb kommen und die gemein haben, auch im Alter geistig fit bleiben zu wollen.

„Dieser Aspekt verbindet sich in unserem InternetCafe mit dem der Geselligkeit und dem Knüpfen von persönlichen Kontakten“ beschreibt Schneider das Besondere an dem Projekt, das ursprünglich als Lese-Cafe angedacht war.

„Damals habe ich aber gesagt, dass wir etwas Modernes anschieben sollten“, erinnert Bärsch, der nach dem Projektstart für „sein Kind“ die Werbetrommel rührte.

Mit Erfolg. Nach einem Betrag des MDR im Rahman der Reihe “Mach dich ran“, der einen Spendenaufruf enthielt, wurde dem Förderverein diverse Computer-Technik zur Verfügung gestellt. Computer-Technick, mit der sich zu beschäftigen es kein Alterslimit gibt.Unser unlängst verstorbener Walter Grunwald hat bis zu seinem 100. Lebensjahr im Internet-Cafe mit seinen Enkeln via E-Mail kommuniziert, und auch er hatte sich erst mit Überschreiten der 90 an die für ihn bis dato unbekannte Technik gewagt“, deutet Schneider an, dass es für die Beschäftigung mit dem Computer nir zu spät ist.

Zumal seit Beginn des Projektes Schüler der Brandiser Gymnasium mit im Boot sind und den Senioren fachkundig zur Seite stehen.“Die Zusammenarbeiten mit der Bildungsstätte war über all die Jahre hinweg eine sehr positive, die Jugendlichen waren allesamt sehr zuverlässig, und, soweit ich weiß,haben sie durchweg eine erfolgreiche berufliche Entwicklung genommen“, bilanziert Schneider.

Von Roger Dietze
Artikel aus der LVZ

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